Grundlegend Änderungen zu früheren DOS-Ausgaben

DSMBS ab Windows

Information/Historie

Das Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem (DSMBS) ab Version 6.0 ist eine vollständige 32-Bit-Software für Windows98, Windows Me, Windows 2000, Windows XP, ff.. Neben   der   bisherigen Tastatursteuerung   wird   nunmehr   auch   die   Mausbedienung   voll   unterstützt.   Die   wichtigste   Neuerung   ist   die   graphische   Darstellung   insbesondere   des Gleisbildes aber auch umfangreiche Funktionserweiterungen bezüglich der Ausstattung und des Betriebes. Die wichtigsten Neuerungen: Gleisbilder voll graphisch Lokdaten erweitert Betrieb mit der Maus Mehr Magnetartikeladressen Mehr Fahrstraßen Signal-Rot-Optimierung Sichere Verriegelung Neue Lokfunktionen Neue Fahrplan-Funktionen Neue Fahrstraßen-Funktionen Kopieren, Löschen ... und mehr

Gleisbilder voll graphisch

Die Gleisbilder - bis zu 9 sind möglich - enthalten nunmehr 80 x 30 (B/H) graphische Elemente , die aus einer Liste vorgefertigter Bitmaps ausgewählt werden können. Der   Zusammenbau   des   Gleisbildes   erfolgt   sehr   einfach   durch   Starten   des   Gleisbild-Editor -Modus,   Auswahl   einer   Gleisbildgraphik   und   Doppelklick   an   der   gewünschten Position auf dem Gleisbild. Auch   die   Anwahl   eines   Gleisbildelements   und   nachfolgender   Doppelklick   auf   ein   Graphiksymbol   setzt   das   Gleisbildelement   -   und   geht   automatisch   auf   die   nächste Gleisbildposition. Die   dritte   Methode   setzt   die   Gleisbildgraphik   durch Auswahl   des   Graphikelementes, Anwahl   der Anfangsposition   im   Gleisbild   mit   der   Maus   und   Betätigen   der   LEERTASTE. Auch hier wandert die Position im Gleisbild automatisch weiter, so daß eine schnelle Erstellung möglich ist. Tastensymbole   für   Buchstaben   (A..Z)   und   Ziffern   (0..9)   entstehen   automatisch,   wenn   statt   einer   Gleisbildgraphik   einfach   die   entsprechende   Taste   gedrückt   wird.   Das Tastensymbol wird hierbei automatisch generiert. Die   Magnetartikel   (MAG)   -   Weichen,   Signale,   Richtungsanzeigen,   Tastensymbole   etc.   -   werden   global   verwendet   und   können   jeweils   verschiedenen   Gleisbildern gleichzeititg zugeordnet werden. Somit sind alle Magnetartikel auf allen Gleisbildern gleichzeitig darstellbar. Die MAG-Typen wurden erweitert durch: "A"   -   Abzweig;   statt   der   Darstellung   mir   R=Rund   bzw.   G=Gerade   –   für   den   MAG-Typ   “W“   =   Weiche   -   erfolgt   die   Darstellung   im   Gleisbild   mit   R=Rechts   bzw. G=Links.   Dies   ist   bei   der   stilisierten   Darstellung   für   Weichen   u.U.   nützlich,   da   die   Darstellung   im   Gleisbild   nicht   unbedingt   mit   dem   realen   Bild   auf   der   Anlage korrespondieren muß. "Z"   –   Zusatzsignal;   ermöglicht   statt   der   normalen   Signalanzeige   mit   Rot/Grün   ein   zusätzliches   einflammiges   Signal   mit   gelb/dunkel,   z.B.   für   die   Signalstellung grün/gelb   (Kombination   aus   zwei   Signal-Elementen,   eines   als   Typ   ‚S’,   das   andere   als   Typ   ‚Z’   definiert).   Die   jeweiligen   Graphiksymbole   für   das   Zusatzsignal   werden aus   denen   der   Signale   automatisch   generiert.   In   der   MAG-Definition   ist   also   das   übliche   zweiflammige   Signal   auszuwählen.   Durch   Darstellung   zweier   Signale   kann so ein dreibegriffiges Signal erzeugt werden! Die   Rückmeldeanzeigen   (RMK,   mit   Zugnummern)   werden   ebenfalls   global   verwaltet   und   sind   in   allen   Gleisbildern   gleichzeitig   verwendbar.   Die   Darstellung   im   Gleisbild dient hierbei nur der Übersicht, die tatsächliche Anzeige der Rückmelde-Belegungen mit Zugnummer wird dem Gleisbild überlagert.

Lokdaten Erweiterung

Die   Baureihen-Bezeichnungen   der   Loks   werden   jetzt   10-stellig    angenommen.   So   sind   auch   Baureihen-Nummern   anderer   Bahnverwaltungen   -   z.   B.   der   ÖBB   oder   SBB   - incl. Prüfziffern möglich.

Betrieb mit der Maus

Alle   Magnetartikel   können   wie   bisher   durch   die   Ziffer/R/G-Funktion   über   die   Tastatur   geschaltet   werden.   Darüberhinaus   ist   die   wesentlich   einfachere   Maus-Bedienung durch   Doppelklick   direkt   auf   das   jeweilige   MAG-Symbol   im   Gleisbild   (Online-Modus)   möglich.   Hierbei   erfolgt   jeweils   die   Umschaltung   der   Stellung   und   die   Entriegelung   bei verriegelten Weichen. Fahrstaßen   können   -   wie   bisher   -   über   die   Buchstaben/Ziffer-Kombination   mittels   Tastatur   ("A1")   oder   durch   einfaches   nacheinander   Anklicken   der   entsprechenden Buchstaben/Ziffern-Tastensymbole auf dem Gleisbild angefordert werden, die klassische Zwei-Tasten-Bedienung. Durch Doppelklick auf eine entsprechende Rückmeldegraphik im Gleisbild kann die Eingabe der Zugnummer gestartet werden. Auch   Lokbefehle   sind   zusätzlich   mit   der   Maus   möglich.   Die   Sollgeschwindigkeit   der   Züge   kann   über   den   Schieberegler   mit   der   Maus   voreingestellt   werden,   ein Richtungswechsel   wird   durch   Doppelklick   auf   das   Richtungssymbol   in   der   Zugsteuerung   ausgelöst,   ein   Rechtsklick   auf   das   Richtungssymbol   schaltet   das   Licht   ein   oder aus   und   ein   Doppelklick   auf   das   AFB -Symbol   stoppt   die   Lok   und   schaltet   die AFB   ab.   Das   Licht   und   die   Sonderfunktionen   f1   ..   f4    können   für   die   aktive   Lok   über   einen Klick der entsprechenden Tastensymbole umgeschaltet werden. Die Aktivität der Funktionen wird durch ein gelb leuchtendes Tastensymbol angezeigt. Im   Lokpult   (Zugsteuerung)   ermöglicht   ein   Doppelklick   auf   die   Baureihe   die   direkte   Auswahl   einer   Lok   aus   einer   Liste,   ein   Doppelklick   auf   die   Doppeltraktions -Adresse (DT)   startet   die   Auswahl   der   Doppeltraktionslok   ebenfalls   aus   einer   Liste.   In   diesen   Listen   werden   die   entsprechenden   Betriebsnummern   der   Loks   aufgeführt,   was   die Erkennung erleichert.

Mehr Magnetartikel

Die   Anzahl   der   Magnetartikel   wurde   auf   510   erweitert.   Da   das   Digitalsystem   nur   die   Adressen   1   ..   256   zuläßt,   stehen   die   darüberliegenden   Adressen   vorallem   für   die interne   Nutzung   zur   Verfügung,   also   z.   B.   für   Signale,   die   nicht   auf   der   Anlage   gesteuert   werden   müssen   -   Schattenbahnhof!),   oder   auch   Richtungsanzeigen   etc.   Für   die tatsächliche Steuerung auf der Anlage erforderliche Adressen können so mehr genutzt werden, ohne auf Zusatzsteuerungselemente verzichten zu müssen. Magnetartikel   mit Adressen   über   256   belasten   darüberhinaus   auch   nicht   den   Sendeweg   zum   Interface   (wie   die   "Dummy"-MAGs)   und   benötigen   auch   keine   Schaltzeit(!!), erfüllen andererseits alle Funktionen für die DSMBS-Steuerung.

Mehr Fahrstraßen

Zusätzliche   Fahrstraßen   werden   mit   reinen   Buchstaben-Kombinationen   -   AA,   DK   ...   -   möglich.   Insgesamt   stehen   daher   935   Fahrstraßen   zur   Verfügung.   Da   der Bearbeitungsdurchsatz   im   Online-Betrieb   auch   von   der Anzahl   der   auf Anforderung   zu   prüfenden   Fahrstraßen   je   Zeiteinheit   beeinflußt   wird,   kann   die   tatsächlich   mögliche Anzahl   der   Fahrstraßen   in   den   Anlage-Parametern   eingestellt   werden   (259   -   Standard,   520,   935).   –   Besonders   beim   Fahrplan-   oder   Automatik-Betrieb   ist   auf   die begrenzte   Kapazität   des   Datendurchsatzes   zum   Interface   bzw.   der   erforderlichen   Schaltzeit   für   Magnet-Artikel   (ca.   0,2   sec)   zu   achten.   Das   Schalten   von   10   Weichen erfordert physikalisch bedingt also allein ca. 2 sec!

Signal-Rot-Optimierung

Der   Datendurchsatz   für   die   Signal-Rot “-Schaltung   wurde   optimiert,   d.h.   das   Senden   dieser   Daten   wird   vorrangig   bearbeitet.   Dadurch   wird   vermieden,   daß   bei   einer abzuarbeitenden   Folge   von   Stellbefehlen   –   diese   müssen   ja   sequenziell   an   das   Interface   unter   Berücksichtigung   der   Schaltzeit   (!!)   der   Magneten   gesendet   werden   –   die Rot-Stellung   von   Signalen   zu   sehr   verzögert   erscheint,   was   die   Sicherheit   des   Bahnbetriebs   gegebenenfalls   stören   kann.   Dieser   Vorrang   gilt   für   den   MAG-Typ   „S“ (=Signal) und für den neuen MAG-Typ „Z“ (=Zusatzsignal). Dies   bedeutet   aber   auch,   daß   eine   Fahrstraße   keine   entgegengesetzten   Stellungen   für   Signale   enthalten   darf,   da   die   Reihenfolge   hierfür   nicht   gewährleistet   ist!   Die   Grün- Schaltung würde zwangsläufig nach der Rot-Schaltung erfolgen, was u.U. unerwünscht sein kann. Zusätzlich   werden   „kurze“   Fahrstraßen   (Fahrstraßen   mit   bis   zu   2   Schaltbefehlen)   vorrangig   abgearbeitet.   Hierzu   gehören   meist   die   „Signal-Rot“-Anforderungen   –   auch andere   sicherungstechnisch   wichtige   Schaltanforderungen   können   so   vorrangig   geschaltet   werden.   In   der   Regel   werden   daher   nunmehr   „Fahrt-frei“-Aufträge   erst bearbeitet, wenn keine „Halt“-Anforderungen mehr angemeldet sind.  

Sichere Verriegelung

Die   Verriegelungslogik   wurde   verbessert.   Wenn   mehrere   Fahrstraßen   gleiche   Weichen   verriegeln,   so   konnte   bisher   die   Freigabe   bereits   einer   Fahrstraße   zu   Problemen in der Sicherheitstechnik führen. Nunmehr wird eine Weiche nur freigegeben, wenn alle zugehörenden Fahrstraßen freigegeben worden sind.

Neue Lokfunktionen

Im   Lokpult   werden   je   zwei   Loks   angezeigt,   wobei   jeweils   eine   als   die   aktive   –   zu   steuernde   –   gilt.   Dies   ist   durch   einen   Rahmen   um   die   Anzeigeelemente   der   Lok dargestellt.   Zusätzlich   sind Tastensymbole   für   die   Lichtfunktion   (f),   die   Sonderfunktionen   (f1..f4),   eine   direkte Auf-/Ab-Schaltung   der   Fahrstufen   (+/-)   sowie   eine   Stoptaste (Stop) dargestellt. Die   jeweils   aktive   Lok   kann   durch   Klick   mit   der   Maus   auf   das   entsprechende   Tastensymbol   gesteuert   werden.   Die   Sonderfunktionen   f1,   f2,   f3   und   f4   zur   aktuellen   Lok können auch mit der Tastatur über STRG+F1, STRG+F2 etc. umgeschaltet werden.

Neue Fahrplan-Funktionen

Neben den allgemeinen Fahrplan-Funktionen für zeitgesteuerten Zugverkehr gibt es auch spezielle Ablaufkommandos. Hinzugekommen sind weitere Spezial-Funktionen: !rrr       „warten   auf Ankunft   eines   Zuges   auf   Rückmeldekontakt-Nr.   rrr“   –   der   Fahrplan   wird   solange   angehalten,   bis   auf   der   RMK-Nr.   rrr   ein   Kontakt   ausgelöst   ist.   Die Modellbahnuhr wird dabei angehalten bzw. auf den Stopwert zurückgesetzt. >pp      „gehe   zur   Fahrplanposition   pp“   –   mit   dieser   Funktion   kann   vorübergehend   ein   Fahrplanabschnitt   übersprungen   werden,   z.B.   weil   ein   bestimmter   Zug ausgefallen   ist.   Die   bisherige   Fahrplanzeile   kann   stehen   bleiben   und   später   wieder   aktiviert   werden.   Auch   ganze   Abschnitte   des   Fahrplans   können   so   zeitweilig außer Kraft gesetzt werden.

Neue Fahrstraßen-Funktionen

Die   Steuerungsmöglichkeiten   der   Fahrstraßen   wurden   für   den   Automatik-Modus   erweitert.   So   steht   ein   RMK-Kontakt   für   einen   Reset   der   Anforderung   der   Fahrstraße zur    Verfügung.    Die    Anforderung    nicht    durchgeschalteter    Fahrstraßen    kann    hiermit    zurückgesetzt    werden    (z.B.    bei    der    automatischen    „Gleisfrei-Suche“    im Schattenbahnhof). Zusätzlich   wurde   für   die   automatische   Anforderung   von   Fahrstraßen   eine   Zuggattungskontrolle   eingeführt.   Fahrstraßen,   die   mit   einer   bestimmten   Zugnummer   –   oder einem   Teil   davon,   z.B.   „IC“   –   versehen   sind,   werden   nur   angefordert,   wenn   auf   dem   Anforderungsabschnitt   (RMK-Nr.   ‚Auto’)   eine   bestimmte   Zuggattung   oder   gar Zugnummer   gemeldet   wird. Ausgewertet   wird,   ob   die   definierte   Zugnummer   in   der   anfordernden   Zugnummer   enthalten   ist.   So   können   bestimmte   Züge   auf   vorbestimmte Gleise geleitet werden.

Kopieren, Löschen ... und mehr

Die   Gleisbilder   können   nunmehr   komplett   –   d.h.   mit   MAG-   und   RMK-Definitionen   auf   eine   andere   Nummer   kopiert   oder   auch   gelöscht   werden.   Für   die   neuen Funktionen steht im Gleisbild-Editor ein Windows typisches Menü zur Verfügung. Der   Fahrplan   kann   nun   auch   vom   GBS-Teil   her   aufgerufen   und   bearbeitet   werden.   So   können   die   erforderlichen Angaben   zu   den Anforderungen   gleich   aus   dem   Gleisbild entnommen werden. Die Modellbahn-Uhr arbeitet jetzt unabhängig von der (PC-) Systemuhr.
Digisoft Software wird für Windows 10, 8, 7, XP entwickelt                                                                                                                                  Copyright © 2017 Digisoft - alle Rechte vorbehalten!
Grundlegend Änderungen zu früheren DOS-Ausgaben

DSMBS ab Windows

Information/Historie

Das    Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem    (DSMBS)    ab    Version    6.0    ist    eine vollständige    32-Bit-Software    für    Windows98,    Windows    Me,    Windows    2000, Windows XP, ff.. Neben   der   bisherigen   Tastatursteuerung   wird   nunmehr   auch   die   Mausbedienung voll     unterstützt.     Die     wichtigste     Neuerung     ist     die     graphische     Darstellung insbesondere   des   Gleisbildes   aber   auch   umfangreiche   Funktionserweiterungen bezüglich der Ausstattung und des Betriebes. Die wichtigsten Neuerungen: Gleisbilder voll graphisch Lokdaten erweitert Betrieb mit der Maus Mehr Magnetartikeladressen Mehr Fahrstraßen Signal-Rot-Optimierung Sichere Verriegelung Neue Lokfunktionen Neue Fahrplan-Funktionen Neue Fahrstraßen-Funktionen Kopieren, Löschen ... und mehr

Gleisbilder voll graphisch

Die    Gleisbilder    -    bis    zu    9    sind    möglich    -    enthalten    nunmehr    80    x    30    (B/H) graphische   Elemente ,   die   aus   einer   Liste   vorgefertigter   Bitmaps   ausgewählt werden können. Der    Zusammenbau    des    Gleisbildes    erfolgt    sehr    einfach    durch    Starten    des Gleisbild-Editor -Modus,   Auswahl   einer   Gleisbildgraphik   und   Doppelklick   an   der gewünschten Position auf dem Gleisbild. Auch   die   Anwahl   eines   Gleisbildelements   und   nachfolgender   Doppelklick   auf   ein Graphiksymbol    setzt    das    Gleisbildelement    -    und    geht    automatisch    auf    die nächste Gleisbildposition. Die      dritte      Methode      setzt      die      Gleisbildgraphik      durch      Auswahl      des Graphikelementes,   Anwahl   der   Anfangsposition   im   Gleisbild   mit   der   Maus   und Betätigen    der    LEERTASTE.    Auch    hier    wandert    die    Position    im    Gleisbild automatisch weiter, so daß eine schnelle Erstellung möglich ist. Tastensymbole   für   Buchstaben   (A..Z)   und   Ziffern   (0..9)   entstehen   automatisch, wenn   statt   einer   Gleisbildgraphik   einfach   die   entsprechende   Taste   gedrückt   wird. Das Tastensymbol wird hierbei automatisch generiert. Die      Magnetartikel      (MAG)      -      Weichen,      Signale,      Richtungsanzeigen, Tastensymbole     etc.     -     werden     global     verwendet     und     können     jeweils verschiedenen    Gleisbildern    gleichzeititg    zugeordnet    werden.    Somit    sind    alle Magnetartikel auf allen Gleisbildern gleichzeitig darstellbar. Die MAG-Typen wurden erweitert durch: "A"   -   Abzweig;   statt   der   Darstellung   mir   R=Rund   bzw.   G=Gerade   –   für den   MAG-Typ   “W“   =   Weiche   -   erfolgt   die   Darstellung   im   Gleisbild   mit R=Rechts    bzw.    G=Links.    Dies    ist    bei    der    stilisierten    Darstellung    für Weichen   u.U.   nützlich,   da   die   Darstellung   im   Gleisbild   nicht   unbedingt   mit dem realen Bild auf der Anlage korrespondieren muß. "Z"    –    Zusatzsignal;    ermöglicht    statt    der    normalen    Signalanzeige    mit Rot/Grün   ein   zusätzliches   einflammiges   Signal   mit   gelb/dunkel,   z.B.   für die    Signalstellung    grün/gelb    (Kombination    aus    zwei    Signal-Elementen, eines    als    Typ    ‚S’,    das    andere    als    Typ    ‚Z’    definiert).    Die    jeweiligen Graphiksymbole    für    das    Zusatzsignal    werden    aus    denen    der    Signale automatisch    generiert.    In    der    MAG-Definition    ist    also    das    übliche zweiflammige    Signal    auszuwählen.    Durch    Darstellung    zweier    Signale kann so ein dreibegriffiges Signal erzeugt werden! Die    Rückmeldeanzeigen    (RMK,    mit    Zugnummern)    werden    ebenfalls    global verwaltet   und   sind   in   allen   Gleisbildern   gleichzeitig   verwendbar.   Die   Darstellung im    Gleisbild    dient    hierbei    nur    der    Übersicht,    die    tatsächliche    Anzeige    der Rückmelde-Belegungen mit Zugnummer wird dem Gleisbild überlagert.

Lokdaten Erweiterung

Die   Baureihen-Bezeichnungen   der   Loks   werden   jetzt   10-stellig    angenommen. So   sind   auch   Baureihen-Nummern   anderer   Bahnverwaltungen   -   z.   B.   der   ÖBB oder SBB - incl. Prüfziffern möglich.

Betrieb mit der Maus

Alle   Magnetartikel   können   wie   bisher   durch   die   Ziffer/R/G-Funktion   über   die Tastatur   geschaltet   werden.   Darüberhinaus   ist   die   wesentlich   einfachere   Maus- Bedienung   durch   Doppelklick   direkt   auf   das   jeweilige   MAG-Symbol   im   Gleisbild (Online-Modus)   möglich.   Hierbei   erfolgt   jeweils   die   Umschaltung   der   Stellung   und die Entriegelung bei verriegelten Weichen. Fahrstaßen   können   -   wie   bisher   -   über   die   Buchstaben/Ziffer-Kombination   mittels Tastatur      ("A1")      oder      durch      einfaches      nacheinander      Anklicken      der entsprechenden       Buchstaben/Ziffern-Tastensymbole       auf       dem       Gleisbild angefordert werden, die klassische Zwei-Tasten-Bedienung. Durch   Doppelklick   auf   eine   entsprechende   Rückmeldegraphik   im   Gleisbild   kann die Eingabe der Zugnummer gestartet werden. Auch       Lokbefehle       sind       zusätzlich       mit       der       Maus       möglich.       Die Sollgeschwindigkeit    der    Züge    kann    über    den    Schieberegler    mit    der    Maus voreingestellt   werden,   ein   Richtungswechsel   wird   durch   Doppelklick   auf   das Richtungssymbol    in    der    Zugsteuerung    ausgelöst,    ein    Rechtsklick    auf    das Richtungssymbol   schaltet   das   Licht   ein   oder   aus   und   ein   Doppelklick   auf   das AFB -Symbol    stoppt    die    Lok    und    schaltet    die    AFB    ab.    Das    Licht    und    die Sonderfunktionen    f1    ..    f4     können    für    die    aktive    Lok    über    einen    Klick    der entsprechenden     Tastensymbole     umgeschaltet     werden.     Die     Aktivität     der Funktionen wird durch ein gelb leuchtendes Tastensymbol angezeigt. Im    Lokpult    (Zugsteuerung)    ermöglicht    ein    Doppelklick    auf    die    Baureihe    die direkte     Auswahl     einer     Lok     aus     einer     Liste,     ein     Doppelklick     auf     die Doppeltraktions -Adresse    (DT)    startet    die    Auswahl    der    Doppeltraktionslok ebenfalls     aus     einer     Liste.     In     diesen     Listen     werden     die     entsprechenden Betriebsnummern der Loks aufgeführt, was die Erkennung erleichert.

Mehr Magnetartikel

Die   Anzahl   der   Magnetartikel   wurde   auf   510   erweitert.   Da   das   Digitalsystem   nur die Adressen   1   ..   256   zuläßt,   stehen   die   darüberliegenden Adressen   vorallem   für die   interne   Nutzung   zur   Verfügung,   also   z.   B.   für   Signale,   die   nicht   auf   der Anlage gesteuert   werden   müssen   -   Schattenbahnhof!),   oder   auch   Richtungsanzeigen etc.    Für    die    tatsächliche    Steuerung    auf    der    Anlage    erforderliche    Adressen können   so   mehr   genutzt   werden,   ohne   auf   Zusatzsteuerungselemente   verzichten zu müssen. Magnetartikel   mit   Adressen   über   256   belasten   darüberhinaus   auch   nicht   den Sendeweg   zum   Interface   (wie   die   "Dummy"-MAGs)   und   benötigen   auch   keine Schaltzeit(!!), erfüllen andererseits alle Funktionen für die DSMBS-Steuerung.

Mehr Fahrstraßen

Zusätzliche   Fahrstraßen   werden   mit   reinen   Buchstaben-Kombinationen   -   AA, DK   ...   -   möglich.   Insgesamt   stehen   daher   935   Fahrstraßen   zur   Verfügung.   Da   der Bearbeitungsdurchsatz     im     Online-Betrieb     auch     von     der     Anzahl     der     auf Anforderung   zu   prüfenden   Fahrstraßen   je   Zeiteinheit   beeinflußt   wird,   kann   die tatsächlich     mögliche     Anzahl     der     Fahrstraßen     in     den     Anlage-Parametern eingestellt   werden   (259   -   Standard,   520,   935).   –   Besonders   beim   Fahrplan-   oder Automatik-Betrieb   ist   auf   die   begrenzte   Kapazität   des   Datendurchsatzes   zum Interface   bzw.   der   erforderlichen   Schaltzeit   für   Magnet-Artikel   (ca.   0,2   sec)   zu achten.   Das   Schalten   von   10   Weichen   erfordert   physikalisch   bedingt   also   allein ca. 2 sec!

Signal-Rot-Optimierung

Der   Datendurchsatz   für   die   Signal-Rot “-Schaltung   wurde   optimiert,   d.h.   das Senden   dieser   Daten   wird   vorrangig   bearbeitet.   Dadurch   wird   vermieden,   daß bei   einer   abzuarbeitenden   Folge   von   Stellbefehlen   –   diese   müssen   ja   sequenziell an    das    Interface    unter    Berücksichtigung    der    Schaltzeit    (!!)    der    Magneten gesendet   werden   –   die   Rot-Stellung   von   Signalen   zu   sehr   verzögert   erscheint, was   die   Sicherheit   des   Bahnbetriebs   gegebenenfalls   stören   kann.   Dieser   Vorrang gilt     für     den     MAG-Typ     „S“     (=Signal)     und     für     den     neuen     MAG-Typ     „Z“ (=Zusatzsignal). Dies    bedeutet    aber    auch,    daß    eine    Fahrstraße    keine    entgegengesetzten Stellungen     für     Signale     enthalten     darf,     da     die     Reihenfolge     hierfür     nicht gewährleistet    ist!    Die    Grün-Schaltung    würde    zwangsläufig    nach    der    Rot- Schaltung erfolgen, was u.U. unerwünscht sein kann. Zusätzlich   werden   „kurze“   Fahrstraßen   (Fahrstraßen   mit   bis   zu   2   Schaltbefehlen) vorrangig   abgearbeitet.   Hierzu   gehören   meist   die   „Signal-Rot“-Anforderungen   auch    andere    sicherungstechnisch    wichtige    Schaltanforderungen    können    so vorrangig   geschaltet   werden.   In   der   Regel   werden   daher   nunmehr   „Fahrt-frei“- Aufträge    erst    bearbeitet,    wenn    keine    „Halt“-Anforderungen    mehr    angemeldet sind.  

Sichere Verriegelung

Die   Verriegelungslogik   wurde   verbessert.   Wenn   mehrere   Fahrstraßen   gleiche Weichen   verriegeln,   so   konnte   bisher   die   Freigabe   bereits   einer   Fahrstraße   zu Problemen    in    der    Sicherheitstechnik    führen.    Nunmehr    wird    eine    Weiche    nur freigegeben, wenn alle zugehörenden Fahrstraßen freigegeben worden sind.

Neue Lokfunktionen

Im   Lokpult   werden   je   zwei   Loks   angezeigt,   wobei   jeweils   eine   als   die   aktive   –   zu steuernde   –   gilt.   Dies   ist   durch   einen   Rahmen   um   die   Anzeigeelemente   der   Lok dargestellt.     Zusätzlich     sind     Tastensymbole     für     die     Lichtfunktion     (f),     die Sonderfunktionen   (f1..f4),   eine   direkte   Auf-/Ab-Schaltung   der   Fahrstufen   (+/-) sowie eine Stoptaste (Stop) dargestellt. Die   jeweils   aktive   Lok   kann   durch   Klick   mit   der   Maus   auf   das   entsprechende Tastensymbol   gesteuert   werden.   Die   Sonderfunktionen   f1,   f2,   f3   und   f4   zur aktuellen    Lok    können    auch    mit    der   Tastatur    über    STRG+F1,    STRG+F2    etc. umgeschaltet werden.

Neue Fahrplan-Funktionen

Neben   den   allgemeinen   Fahrplan-Funktionen   für   zeitgesteuerten   Zugverkehr   gibt es    auch    spezielle   Ablaufkommandos.    Hinzugekommen    sind    weitere    Spezial- Funktionen: !rrr       „warten   auf   Ankunft   eines   Zuges   auf   Rückmeldekontakt-Nr.   rrr“   der   Fahrplan   wird   solange   angehalten,   bis   auf   der   RMK-Nr.   rrr   ein   Kontakt ausgelöst   ist.   Die   Modellbahnuhr   wird   dabei   angehalten   bzw.   auf   den Stopwert zurückgesetzt. >pp       „gehe    zur    Fahrplanposition    pp“    –    mit    dieser    Funktion    kann vorübergehend   ein   Fahrplanabschnitt   übersprungen   werden,   z.B.   weil   ein bestimmter   Zug   ausgefallen   ist.   Die   bisherige   Fahrplanzeile   kann   stehen bleiben   und   später   wieder   aktiviert   werden.   Auch   ganze   Abschnitte   des Fahrplans können so zeitweilig außer Kraft gesetzt werden.

Neue Fahrstraßen-Funktionen

Die    Steuerungsmöglichkeiten    der    Fahrstraßen    wurden    für    den    Automatik- Modus   erweitert.   So   steht   ein   RMK-Kontakt   für   einen   Reset   der   Anforderung der     Fahrstraße     zur     Verfügung.     Die     Anforderung     nicht     durchgeschalteter Fahrstraßen    kann    hiermit    zurückgesetzt    werden    (z.B.    bei    der    automatischen „Gleisfrei-Suche“ im Schattenbahnhof). Zusätzlich    wurde    für    die    automatische    Anforderung    von    Fahrstraßen    eine Zuggattungskontrolle     eingeführt.     Fahrstraßen,     die     mit     einer     bestimmten Zugnummer   –   oder   einem   Teil   davon,   z.B.   „IC“   –   versehen   sind,   werden   nur angefordert,     wenn     auf     dem    Anforderungsabschnitt     (RMK-Nr.     ‚Auto’)     eine bestimmte   Zuggattung   oder   gar   Zugnummer   gemeldet   wird. Ausgewertet   wird,   ob die   definierte   Zugnummer   in   der   anfordernden   Zugnummer   enthalten   ist.   So können bestimmte Züge auf vorbestimmte Gleise geleitet werden.

Kopieren, Löschen ... und mehr

Die    Gleisbilder    können    nunmehr    komplett    –    d.h.    mit    MAG-    und    RMK- Definitionen   auf   eine   andere   Nummer   kopiert   oder   auch   gelöscht   werden.   Für die   neuen   Funktionen   steht   im   Gleisbild-Editor   ein   Windows   typisches   Menü   zur Verfügung. Der    Fahrplan    kann    nun    auch    vom    GBS-Teil    her    aufgerufen    und    bearbeitet werden.   So   können   die   erforderlichen Angaben   zu   den Anforderungen   gleich   aus dem Gleisbild entnommen werden. Die Modellbahn-Uhr arbeitet jetzt unabhängig von der (PC-) Systemuhr.
Digisoft Software wird für Windows 10, 8, 7, XP entwickelt                                                                                                                                  Copyright © 2017 Digisoft - alle Rechte vorbehalten!
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